Conversion-Optimierung im Detail: 10 Tipps für bessere Landingpages

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TEIL 4 DER SERIE: MEHR UMSATZ DURCH CONVERSION-OPTIMIERUNG

Ob eine Website gut konvertiert oder nicht, zeigt sich auf einem speziellen Webseiten-Typ: der Landingpage. In der Theorie ist die Landingpage bereits eine optimierte Seite, die den Besucher schnell zum Ziel bringt. Die Praxis sieht leider oft anders aus. Wir sagen Ihnen, wie Sie sie noch besser machen können.

Auf dem langen Klickweg von externen Websites über die Startseite der Website hin zur Produktinfoseite und schließlich zur Konversionsseite gehen einfach zu viele User verloren. Deshalb arbeiten Web-Kampagnen meist mit speziellen Landingpages, um die „Klickverluste“ zu reduzieren. Landingpages sind die konversionsstarken Alleskönner unter den Seiten einer Webpräsenz. Oder sollen es zumindest sein. Doch die Ansprüche an sie sind hoch. Sie müssen …

  • als Einstiegsseite funktionieren
  • den Besucher informieren, neugierig machen und überzeugen
  • zu einer definierten Handlung – der Konversion – auffordern

Doch warum ist es so schwierig, eine richtig gute und damit gut konvertierende Landingpage zu bauen? Eben weil sie Startseite, Produktseite und Bestell- bzw. Kontaktseite in einem sein muss. Dabei soll sie aber kurz & knapp, emotional & ansprechend sowie informativ & überzeugend sein und dazu noch reibungslos funktionieren.

Technisch korrekte Funktion ist die Pflicht, User-Experience die Kür

Wenn sich hier Fehler einschleichen, liegt das nicht selten am Entstehungsprozess, der oft wie folgt abläuft: Der Produktmanager bringt zum Kick-Off-Meeting zwei DIN A 4 Seiten Fließtext aus der Broschüre mit. Der Webmaster steuert dann die umfangreichen Eingabeoptionen aus dem Standard-Kontaktformular bei. Fertig ist die Landingpage. Aber funktioniert die auch? Technisch meist schon, als User-Prozess mit hoher Konversionsrate eher selten.

Meist wird bei der Umsetzung von Landingpages in erster Linie auf Vollständigkeit und inhaltliche sowie technische Korrektheit geachtet, jedoch nicht der Prozess der Benutzung in seiner Gesamtheit aus Sicht des Nutzers betrachtet. Getestet wird dann allenfalls die korrekte Funktion: Absenden? Klappt!

„Hürden“, die den Nutzer abschrecken, seinen Nutzungsvorgang unterbrechen und ihn am schnellen, einfachen und bequemen Ausfüllen und Absenden hindern, bleiben unentdeckt. Dabei gibt es doch Erfahrungswerte, mit denen sich die schlimmsten Fehler verhindern lassen. Deshalb hier unsere

Top-10 Tipps zur Umsetzung einer guten Landingpage

  1. Die User-Perspektive: Versetzen Sie sich konkret in die Rolle des Nutzers. Woher kommt er? Mit welcher Erwartung? Wird die Landingpage diesen Erwartungen gerecht?
  2. Knapp, knapper, Landingpage: Die Geduld von Online-Nutzern ist sehr begrenzt. Der Nutzer sollte mit möglichst wenig Schritten zum Conversion-Ziel gelangen können.
  3. Above-the-fold gilt auch online: Wichtige Elemente auf der Seite oben im sofort sichtbaren Bereich platzieren
  4. Das Layout muss stimmen: Bei längeren Seiten muss der Blick- und Handlungsverlauf gesteuert werden. Nehmen Sie den Nutzer „an die Hand“ und gestalten Sie komplexere Interaktionsprozesse, wie z.B. einen Tarifrechner, transparent („Schritt 1 von 4“).
  5. Testen, testen, testen – und an die Konversionsrate denken: Setzen Sie beim Testen nicht auf Kollegen, Insider und andere „Betriebsblinde“, sondern auf unvoreingenommene Personen und Zielgruppen-User.
  6. Reason-Why: Welchen Vorteil hat der Nutzer, wenn er den Newsletter bestellt oder den Produktkatalog anfordert? Was unterscheidet Ihr Unternehmen und Ihre Produkte von den Wettbewerbern? Sie wissen das? Dann sagen Sie es! Kurz & knapp, aber prominent, in einer übersichtlichen Aufzählung oder über grafische Elemente.
  7. Call-to-Action: Fordern Sie zur Handlung auf und geben Sie klare Anweisungen!
  8. Eingabefelder von Online-Formularen: Fragen Sie nur wirklich notwendige Angaben ab. Die Eingabe sollte eindeutig und intuitiv sein. Sinnvolle und nicht überregulierte Plausibilitätskontrollen können den Nutzer unterstützen und Fehleingaben vermeiden.
  9. Problem aufgetreten? Lösung anbieten: Jeder Abbruch mindert die Konversionsrate. Bieten Sie Hilfen an, z.B. in Form von FAQ-Listen, Live-Chat, Reminder-Mails bei Bestellabrüchen, usw.
  10. Desktop, Tablet, Smartphone: Die mobile Online-Nutzung boomt. Kann Ihre Landingpage auch mit Traffic von mobilen Endgeräten umgehen? Ist die Abbruchquote hier höher als beim Desktop-Zugriff? Aufgrund der kleinen Displays und der Touch-Screen-Bedienung brauchen mobile Landingpages besonderen Feinschliff.

Brauchen Sie Unterstützung bei der Umsetzung einer Kampagnen-Landingpage? Dann sprechen Sie uns an!

Teil 1: Conversion-Optimierung: Warum sie immer wichtiger wird
Teil 2: Conversion-Ziele: Wenn aus Visits Likes, Leads oder Sales werden
Teil 3: Prozesse optimieren, Conversion-Rate steigern: Von der Analyse zur Umsetzung

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